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Caritas: Missing Link

Missing Link – Integration als Miteinander Missing Link ist im Bereich Asyl und Integration der Caritas Wien angesiedelt. Unsere Angebote und Projekte zielen auf die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ab. Dabei sollen durch Wissenstransfer, Peer-to-Peer- und Begegnungsangebote, Vorurteile abgebaut und Selbstwirksamkeit erfahrbar werden. Dadurch wird Bewusstsein und Verständnis füreinander geschaffen, Konflikten kann konstruktiv begegnet werden und ein diverses und positives Miteinander wird möglich. Zielgruppe sind Menschen mit Flucht- oder Migrationsbiographie, sowie immer auch Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft. Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Themenbereichen: Vorurteile, Vielfalt und Identität, Caring Communities, Empowerment von marginalisierten Gruppen, Flucht und Asyl, Geschlechterrollen, Genderbasierte Gewalt, Cybergewalt sowie Hass im Netz. Missing Link besteht seit 2009. Unser hauptsächlicher Wirkungsbereich erstreckt sich auf Wien und das östliche Niederösterreich, aber auch auf österreichweite und internationale Kooperationen und Austausch wird großer Wert gelegt.

Unsere Philosophie: 

Das Ziel von Missing Link ist die Förderung eines besseren Miteinanders und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Österreich. Wir begreifen alle Mitglieder der Gesellschaft als aktive Gestalter*innen, die sich einbringen und sich als mitverantwortlich für ein gutes Zusammenleben verstehen. Besonderer Wert wird auf Bewusstseinsbildung, Selbstermächtigung und Partizipation gelegt - nur so gelingt es Vorurteile abzubauen und Konflikte bereits im Vorfeld aufzufangen und konstruktiv zu gestalten.

 

Handlungsleitend für all unsere Aktivitäten sind Grundwerte wie Antidiskriminierung, Antirassismus, Geschlechtergerechtigkeit, Respekt, Offenheit und Kritikfähigkeit. Wir sind der Überzeugung, dass Integration nur durch einen wechselseitigen Prozess aller Beteiligten gelingen kann.

 

Unter anderem machen wir das mit dem Projekt Mutfluencer*innen:

 

Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der multiplen Krisen (Corona, Kriege, Klima, Teuerungen) stellen uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen. Vor allem junge Menschen, deren Bedürfnisse und Sorgen in dieser Zeit oft überhört werden, sind mit Unsicherheiten hinsichtlich ihres Alltags und ihrer Zukunftsperspektiven konfrontiert.

 

Mutfluencer*innen sind junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren, die eigene Ideen und daraus resultierende Projekte mit sozialem Impact für und in ihren Peer-Communities umsetzen. Sport-, Begegnungsprojekte bis hin zu Projekten im digitalen Raum oder Kunst sollen gesellschaftliche Veränderung bewirken. Die Erfahrungen, Lebenswelten, Bedürfnisse und Ideen der Teilnehmer*innen stehen im Vordergrund. Junge Menschen haben bemerkenswerte Talente, Ideen und Potentiale. Was ihnen fehlt, ist oftmals der Raum, die Zeit und die Unterstützung, diese zu entfalten.

 

Im Mutfluencer*innen-Programm wird ein Fokus auf junge Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen, mit Flucht- oder Migrationserfahrung, auf Frauen/Mädchen, queere Personen (LGBTQIA+) oder Personen mit psychischen oder physischen Belastungen gelegt.

 

Das Programm soll bei den Mutfluencer*innen... zu einem Erwerb und einer Verbesserung wichtiger Soft und Hard Skills beitragen. Gemeinschaft und Netzwerke für Zukunftsperspektiven und Unterstützung ermöglichen. mentale Gesundheit stärken und Selbstfürsorge und Psychohygiene vermitteln. Selbstwirksamkeit/Resilienz/Selbstvertrauen stärken und Potentiale entfalten. Bildungs- und Berufsweg stärken, dadurch vor (sozialer) Armut und Isolation schützen.

 

Das Programm soll beitragen zu... gelebter sozialer, politischer und wirtschaftlicher Teilhabe der jungen Generation. Stärkung von Frauen/Mädchen und LGBTQIA+ Personen und Geschlechtergerechtigkeit. Stärkung der psychischen Gesundheit und Resilienz innerhalb der jungen Generation. Reduktion von Kinder und Jugendarmut und gesellschaftlichen Ungleichheiten.

 

Das Mutfluencer*innen Programm hat bisher… 75 Mutfluencer*innen Projekte umgesetzt und somit 9.600 Peers erreicht Den EU Bürger*innen Preis 2023 gewonnen Den Staatspreis für Freiwilliges Engagement 2024 verliehen bekommen Den Innovationspreis des Caritas Europe Innovation Festivals erhalten.

 

Mehr über das Mutfluencer*innen Projekt erfährst du in Folge #61 des Podcasts „Engagierte Stimmen“. Oder höre direkt unserer ehemaligen Mutfluencerin Natalie zu, die im Podcast „Hauptsache nichts mit Menschen“ zu Gast war.

Alle Infos auf einen Blick

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Adresse:

Türkenstraße 3

Stiege 1

3. Stock

1090 Wien

 

Email: missing.link@caritas-wien.at

 

Einrichtungsleitung: Mary Kreutzer

Teamleitung: Margerita Piatti

 

Gründungsjahr: 2009

 

aktuelle Projekte:

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- Mutfluencer*innen (Peers für soziale Innovation in Krisenzeiten)

- Star*k (Sensibilisierung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen)

- Unverschämt (Stärkung von Mädchen & Frauen im digitalen Raum)

- Bridgers (Peers gegen online-Radikalisierung)

- WIRklich verbunden im Alter (Caring Communities gegen Einsamkeit)

- Demokratie- und Medienkompetenz für UMF (Sensibilisierungsworkshops)

- IDEAL_democracy (demokratische Partizipation erlebbar machen)

- IRINA (Caring Communities in der Nachbarschaft)

- DIAS (Diversität, Inklusion, Abilities)

 

Website:

 

Caritas Missing Link

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Social Media:

 

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Mentoring Austria

Dachverband für soziales Mentoring

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