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Newsletter 2/26 – Der Multi-Effekt von Mentoring im Bildungssystem

Aktualisiert: 3. Juli

Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Mentoring-Community,

 

in ganz Österreich begleiten Mentoring Programme Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihren Bildungswegen.

Unsere Mitgliedsorganisationen gestalten diese Prozesse täglich mit klaren Qualitätsstandards und wegweisenden Erfolgen mit. 


Soziales Mentoring als Leistungsangebot in Schulen unterstützt aber nicht nur jene Schüler*innen und Auszubildenden, die ihr Leben mit weniger guten Chancen meistern. Mentoringangebote entlasten Pädagog*innen, die mit durchschnittlich 200 Schüler*innen in der Mittelschule keine Kapazitäten für 1:1 Begleitung haben. Mentoring hilft auch den Eltern, denn freiwillige Mentor*innen fungieren oft auch als Vermittlung zwischen Lebenswelten.


Wir haben es uns daher als Ziel gesetzt, eine verbindliche Einbettung in bildungspolitische Strategien und eine langfristige Absicherung über Regelfinanzierungen zu erreichen. Wir haben hier bereits erste Schritte unternommen, um dieses Anliegen an die Öffentlichkeit zu tragen. Etwa in unserem offenen Brief an die Bundesregierung oder im Gespräch mit Bundesminister Wiederkehr im Bildungsministerium. Konkrete Lösungsvorschläge oder passende Angebote gibt es derzeit noch nicht, aber wir bleiben dran.


Für uns als Community stellt sich daher eine zentrale Frage: Wie können wir die gewachsene Expertise der österreichischen Mentoring Landschaft noch klarer sichtbar machen und gemeinsam dafür sorgen, dass Qualität und Wirkung langfristig garantiert und flächendeckend angeboten werden können?


Unsere Stärke liegt im Netzwerk. Um MEHR Wirkung zu erreichen, müssen wir unsere Kräfte weiterhin bündeln, Best Practices nach außen kommunizieren und Finanzierung sichern.


Danke für Eure kontinuierliche Arbeit und Euren fachlichen Beitrag zu einer chancengerechteren Bildungslandschaft in Österreich.


Marianne Sorge-Grace





 
 
 

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